Die Menschen werden sich zunehmend der Sicherheitsbedrohungen im Internet bewusst. Nach Jahren voller Hacking-Skandale, Identitätsdiebstählen und Ransomware-Angriffen ist dies durchaus nachvollziehbar. Endlich beginnen die Internetnutzer zu erkennen, dass das Internet mit Risiken verbunden ist, die nicht außer Acht gelassen werden sollten.
Während Computerviren, Trojaner, Ransomware-Angriffe und ähnliche Gefahren die Schlagzeilen beherrschen, gibt es eine weitere Art von Malware, die die Online- und Datenschutzrechte der Menschen zu gefährden droht, nämlich Spyware.
Was ist Spyware?
Unter Spyware versteht die Branche jede Software, die der Nutzer unwissentlich auf seinem System installiert und die Daten stiehlt sowie Zugriff auf bestimmte Dateien erlangt, wodurch sie sich praktisch wie ein echter Spion verhält. Oft werden diese Informationen (in der Regel Ihre Aktivitäten oder die von Ihnen besuchten Seiten im Internet oder sogar im realen Leben) an Dritte weitergeleitet, die versuchen, sich durch die Nutzung Ihrer Daten ohne Ihre Zustimmung einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Zwar bittet Spyware Sie manchmal um Ihre Zustimmung, doch in den meisten Fällen wird sie auf Ihrem Computer installiert und läuft im Hintergrund.
im Hintergrund, ohne dass Sie davon etwas merken. Spyware gilt als Schadsoftware da es heimlich Daten sammelt, Ihre Einstellungen ändert oder Ihnen auf der Grundlage Ihres Surfverhaltens gezielte Werbung anzeigt.
Zu den persönlichen Informationen und Daten, auf die es möglicherweise Zugriff hat, gehören Ihre Kreditkartendaten oder sogar Benutzernamen und Passwörter für soziale Medien und Online-Banking. Es kann auch Zugriff auf Ihre Spielkonten oder sogar auf Ihre E-Mails erhalten.
Spyware verfolgt Ihr Surfverhalten und überwacht die von Ihnen ausgeführten Programme zu Zwecken des Online-Marketings. Sie kann Sie zudem auf gefährliche Werbe-Websites weiterleiten oder Ihnen sogar lästige Pop-ups und Werbeanzeigen anzeigen. Dies stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Datenschutz dar, da Ihre Daten gesammelt und an jeden weitergegeben werden, der daraus Profit schlagen kann – einschließlich Personen mit betrügerischen Absichten.
Was kann Spyware bewirken?
Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass Spyware Sofortnachrichten aus Apps wie Skype, Facebook und anderen sozialen Medien aufzeichnen kann, wodurch Ihre Daten und Ihre Privatsphäre im Internet effektiv gefährdet werden.
Bestimmte Arten von Spyware können die Kontrolle über Ihre Webcam übernehmen, Screenshots Ihrer Aktivitäten erstellen und – was am schlimmsten ist – die Einstellungen Ihres Computers oder Ihrer Festplatte verändern. Sie können Ihre Startseite ändern, unerwünschte Add-ons in Ihrem Browser installieren und weitere Änderungen vornehmen, die sich möglicherweise nicht ohne Weiteres rückgängig machen lassen.
Sie nutzen Rootkit-Technologien als ideale Tarnung. Auf diese Weise lassen sie sich nur schwer aus Ihrem System entfernen und können die Leistung Ihres Computers erheblich beeinträchtigen, sodass er praktisch unbrauchbar wird.
Spyware gehört zu den bevorzugten Werkzeugen von Hackern, da sie ihnen ermöglicht, Administratorrechte auf den von ihnen infizierten Geräten zu erlangen. Damit verfügen sie über uneingeschränkten Zugriff auf alle Programme, Netzwerke, Prozesse und Systeme und können so Antivirenprogramme und Firewalls deaktivieren.
Was sind die häufigsten Arten von Spyware?
„Spyware“ ist ein weit gefasster Begriff; daher folgt hier eine Einteilung nach ihrem Zweck:
- Diebstahl persönlicher Daten: Manche Spyware wird so programmiert, dass sie sich auf den Geräten der Nutzer installiert und es ihrem „Betreiber“ ermöglicht, wertvolle persönliche Daten und Informationen über den Nutzer zu stehlen, darunter Kreditkartennummern und andere Bankkontodaten, Passwörter und vieles mehr. Diese Daten können für betrügerische Handlungen wie Identitätsdiebstahl missbraucht werden.
- Marketingbetrug: Spyware-Betreiber können sich die Verdienste und Einnahmen von Affiliate-Vermarktern aneignen, da deren Netzwerke anfällig für Spyware-Angriffe sind, wodurch die IDs nach Belieben ausgetauscht werden können.
- Gezielte Werbebotschaften: Spyware kann Zugriff auf die Websites erlangen, die Sie am häufigsten besuchen, und diese Informationen an Dritte (häufig Online-Händler und Geschäfte) weiterleiten, die personalisierte Werbung für Sie erstellen, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Sie darauf klicken und einen Kauf tätigen.
Wie Spyware Ihr Gerät infiziert
Spyware verhält sich nicht wie herkömmliche Würmer oder Viren. Sie infiziert einen Computer, indem sie mit anderen Anwendungen oder Programmen gebündelt wird, zu deren Installation die Opfer auf betrügerische Weise verleitet werden.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten, ein System zu infizieren. So können sie beispielsweise nach Sicherheitslücken in Webbrowsern und anderen Programmen suchen: Auch hier werden Nutzer dazu verleitet, kompromittierte Websites aufzurufen, die möglicherweise mehr Schaden als Nutzen anrichten.
E-Mail-Anhänge und Download-Links sind ebenfalls besonders gefährlich, da sie Trojaner enthalten können, die von den Empfängern fälschlicherweise für legitime Dateien gehalten werden.
Anzeichen dafür, dass Ihr Computer möglicherweise mit Spyware infiziert ist
- Langsame Leistung: Wenn Ihr Computer deutlich langsamer läuft als gewöhnlich, könnte sich Spyware auf Ihrem System befinden. Ein träges System ist das deutlichste Anzeichen dafür, dass diese Malware einen Großteil Ihrer Systemressourcen beansprucht, um Ihre Daten zu erfassen und weiterzuleiten.
- Zweifelhafte und unerwünschte Suchumleitungen: Wenn sich Ihr Webbrowser seltsam und ungewollt verhält, beispielsweise indem er Ihre Startseite oder Suchergebnisseiten manipuliert, kann die häufigste Ursache Spyware sein.
- Sie sehen viele Pop-up-Anzeigen: Dies ist ein Anzeichen dafür, dass Spyware mit Adware kombiniert ist. Wenn Sie plötzlich ohne ersichtlichen Grund zahlreiche Pop-ups sehen, befindet sich möglicherweise Spyware auf Ihrem Computer.
Wie kann ich eine Spyware-Infektion vermeiden?
- Nutzen Sie eine zuverlässige VPN-App (Virtual Private Network), mit der Sie Malware- und Spyware-Entwicklern ausweichen können.
Hinweis: IPBurger VPN zählt zu den vertrauenswürdigsten Anbietern und bietet eine zuverlässige Verschlüsselung sowie einen umfassenden Datenschutz.
- Besorgen Sie sich eine Antivirensoftware und einen Spyware-Schutz.
- Führen Sie regelmäßig Sicherheitsüberprüfungen durch.
- Seien Sie bei Downloads und unbekannten Anhängen äußerst vorsichtig. Versuchen Sie, diese möglichst ganz zu vermeiden.
- Bitte lesen Sie unbedingt das gesamte Kleingedruckte in den Lizenzbedingungen und -vereinbarungen sowie die Datenschutzeinstellungen sorgfältig durch.
- Bitte lesen Sie bei der Inanspruchnahme eines Produkts oder einer Dienstleistung die Richtlinien zur Datenerhebung und -weitergabe durch Dritte.
- Klicken Sie bitte nicht auf Anzeigen.
- Vertrauen Sie keinen kostenlosen Anti-Spyware-Programmen.
- Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, sich als Administrator anzumelden.
So entfernen Sie Spyware
Vorbeugung ist immer der beste Weg, doch sollten Sie sich mit Spyware infiziert haben, sollten Sie sich so schnell wie möglich ein Antivirenprogramm zulegen, um diese zu erkennen und zu entfernen, bevor Ihre Datensicherheit ernsthaft gefährdet wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Spyware eine gefährliche Form von Malware ist, die sich Administratorrechte verschaffen und eigentlich vertrauliche Daten (Passwörter, Bankkontonummern und andere relevante Informationen) an Dritte weitergeben kann.
Spyware gefährdet nicht nur Ihre Privatsphäre, sondern beeinträchtigt auch die Leistung Ihres Geräts. Der beste Weg, dieses Problem anzugehen, besteht darin, einer Infektion vorzubeugen – beispielsweise mit einer VPN-App wie IPBurger.
Was kann Spyware bewirken?
