Cloud-Dienste bieten Ihnen bequeme Möglichkeiten, auf Ihre Daten und Informationen zuzugreifen, ohne Ihre Speichergeräte mit sich führen zu müssen. Da sie jedoch das Internet nutzen, sind Cloud-Dienste auch einer Vielzahl von Risiken und Bedrohungen ausgesetzt. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihre Cloud-Daten schützen können:
Vermeiden Sie es, sensible Informationen zu speichern
Der Datenschutz im Internet kann jederzeit verletzt werden, und aus diesem Grund sollten Sie unter keinen Umständen personenbezogene Daten (PII) in Ihrer Cloud speichern. Es bestehen zahlreiche Risiken: Sollte es beispielsweise zu einem Sicherheitsverstoß bei Ihrem Cloud-Dienst kommen, können personenbezogene Daten für Identitätsdiebstahl missbraucht werden und erhebliche Schäden an Ihren Finanzkonten anrichten. Zudem könnten Hacker an Informationen gelangen, die dazu genutzt werden könnten, Sie zu erpressen.

Die Verschlüsselung Ihrer Daten bedeutet, dass niemand Einblick in diese Daten erhält, selbst wenn Ihr Cloud-Dienst angegriffen wird. Zudem kann Ihnen die Verschlüsselung ein gewisses Maß an Sicherheit bei der Speicherung vertraulicher Informationen in der Cloud bieten, solange Sie den Entschlüsselungsschlüssel vor dem Zugriff von Cyberkriminellen schützen.
Nutzen Sie Cloud-Dienste, die Ihre Daten verschlüsseln
Um die Sicherheit und den Datenschutz zu erhöhen, sollten Sie Ihre Daten nach der Verschlüsselung in einen Cloud-Dienst hochladen, der Ihre Daten ebenfalls verschlüsselt. Dies bietet eine zusätzliche Schutzebene, die als doppelte Verschlüsselung betrachtet werden kann. Diese zusätzliche Sicherheitsebene, die Cloud-Dienste bieten, wird als „Zero-Knowledge-Proof“ bezeichnet. Das bedeutet, dass selbst der Cloud-Anbieter nicht weiß, was Ihre Daten enthalten. Der Schlüssel für diese Verschlüsselung verbleibt stets auf Ihrem Gerät.
Bitte lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Cloud-Dienstanbieters.
Die meisten Menschen scrollen lediglich durch die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Cloud-Anbietern und klicken dann auf „Akzeptieren“, ohne überhaupt zu wissen, was der Dienst beinhaltet. Einige Cloud-Anbieter weisen möglicherweise darauf hin, dass sie das Recht haben, bestimmte Daten – wie beispielsweise Ihre Bilder – weiterzuverbreiten. Andere geben möglicherweise an, dass sie das Recht haben, Ihre Inhalte aus ihrer Cloud zu entfernen, wenn diese anstößig sind. Wieder andere geben möglicherweise an, dass sie das Recht haben, Ihre Daten ohne Vorankündigung und ohne vorherige Benachrichtigung zu überprüfen. Wenn Sie diese Bedingungen akzeptieren, ohne sie zu lesen, könnten Sie Ihre Daten genauso gut im offenen Internet veröffentlichen.
Verwenden Sie ein sicheres Passwort und die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Verwenden Sie bei der Einrichtung Ihres Cloud-Kontos ein sicheres, starkes Passwort mit einer Länge von mindestens 8 bis 12 Zeichen. Dieses Passwort muss Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Ziffern enthalten. Das Passwort sollte weder Ihren Namen noch sonstige Angaben enthalten, die einen Bezug zu Ihrem Konto herstellen. Ändern Sie Ihr Passwort außerdem regelmäßig.
Neben einem sicheren Passwort sollten Sie auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren; die meisten Cloud-Dienste bieten diese Funktion an. Die 2FA trägt dazu bei, Ihr Cloud-Konto zu schützen, selbst wenn Cyberkriminelle zufällig Ihr Passwort in die Hände bekommen sollten.
Erstellen Sie eine Sicherungskopie Ihrer Daten
Die Cloud kann zwar praktisch sein, ist aber mitunter auch unzuverlässig. So können Sie beispielsweise nicht auf Ihre Daten zugreifen, wenn Sie keine Internetverbindung haben. In einem anderen Fall könnten Hacker Ihr Online-Backup verändern oder löschen. Der Cloud-Dienst kann zudem aufgrund von Wartungsarbeiten ausfallen. Um Ihre Daten zu schützen, sollten Sie ein Backup Ihres Backups erstellen, vorzugsweise auf einer verschlüsselten Festplatte.

Verwenden Sie schließlich ein VPN, wenn Sie auf Ihr Cloud-Konto zugreifen oder Daten dorthin hochladen. Ein VPN bietet den erforderlichen Datenschutz und die erforderliche Sicherheit, um sicherzustellen, dass Ihre Daten vor neugierigen Blicken geschützt sind. Ein VPN bietet zudem weitere Vorteile, wie beispielsweise den Zugriff auf gesperrte Inhalte und die Umgehung von Zensurmaßnahmen.
Wenn Sie von einem Netzwerk aus, das nicht Ihrer Kontrolle unterliegt, auf einen Cloud-Speicher zugreifen, tun Sie dies bitte über das IPBurger-VPN.
