Das Jahr 2018 war in Bezug auf Cybersicherheit kein sicheres Jahr. Die meisten Schlagzeilen drehten sich um Datenschutz- und Sicherheitsverletzungen. Ähnlich wie in den Vorjahren gibt es stets Lehren, die wir daraus ziehen können und die uns im Umgang mit Daten, Datenschutz und Sicherheit besser vorbereiten und stärken. Nachfolgend finden Sie einige wichtige Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus dem Jahr 2018:
Datenverluste, Datenlecks und Datenschutzverletzungen sind mit enormen Kosten verbunden
Laut Gemalto, dem weltweit führenden Anbieter für digitale Sicherheit, wurden im ersten Halbjahr 2018 945 Datenpannen verzeichnet, bei denen 4,5 Milliarden Datensätze kompromittiert wurden. Die Gesamtzahl der Datenpannen im Jahr 2018 wird auf mehr als 1.100 Fälle geschätzt. Die meisten dieser Datenpannen betrafen große Technologieunternehmen und andere bekannte Organisationen wie Marriott Starwood, Facebook, Google, Quora, MyFitnessPal und zahlreiche weitere Unternehmen. Generell lässt sich sagen, dass zumindest ein großer Teil der Weltbevölkerung von einer dieser Datenpannen betroffen war.
Laut der „Data Breach Study 2018“ von Ponemon belaufen sich die weltweiten Durchschnittskosten für Datenschutzverletzungen auf schätzungsweise 3,9 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 6 % gegenüber 2017 entspricht.
Es gibt nach wie vor Ransomware
Das Jahr 2017 war weitgehend von Ransomware-Angriffen geprägt, wobei insbesondere „WannaCry“ und „Not Petya“ große Aufmerksamkeit auf sich zogen. Dies führte zur Umsetzung drastischer Gegenmaßnahmen, sodass im Jahr 2018 weniger Ransomware-Angriffe verzeichnet wurden. Laut dem Ransomware-Bericht von Kaspersky sind Ransomware-Angriffe und -Infektionen um 30 % zurückgegangen. Dieser Rückgang der Anzahl bedeutet jedoch nicht, dass es keine neuen Infektionen gab. Tatsächlich hat sich die Ransomware weiterentwickelt und ist immer ausgefeilter geworden. Im vergangenen Jahr wurde ein Anstieg neuer Ransomware-Varianten um 46 % verzeichnet.
E-Mails stellen nach wie vor einen Angriffsvektor dar
E-Mails stellen nach wie vor die größte Bedrohung für die Sicherheit sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen dar. Dieser Angriffsvektor wird von Cyberkriminellen kontinuierlich durch Spear-Phishing-/Phishing-, Betrugs- und Spam-Kampagnen ausgenutzt, um Malware zu verbreiten und Unternehmensnetzwerke zu kompromittieren. Trotz aller Maßnahmen, die Jahr für Jahr ergriffen werden, richten Cyberkriminelle weiterhin großen Schaden in zahlreichen E-Mail-Posteingängen an. Laut einem Bericht von „Email Security Trends 2018“ waren 93 % aller Sicherheitsvorfälle mit einem Phishing-Angriff verbunden.
Trotz aller getroffenen technischen Maßnahmen kam es weiterhin zu E-Mail-Angriffen, wobei die meisten davon auf den Faktor Mensch als Schwachstelle zurückzuführen waren. Das heißt, die meisten Mitarbeiter sind nach wie vor nicht ausreichend für Cybersicherheit sensibilisiert und benötigen entsprechende Schulungen.
Smart-Geräte sind nach wie vor anfällig
Mit dem kontinuierlichen Wachstum des Internets der Dinge (IoT) nehmen auch dessen Sicherheitslücken zu. Allein im Jahr 2018 kam es zu schockierenden Angriffen auf Smart-Geräte, und zudem wurden Botnetze, die zahlreiche Smart-Geräte weltweit betrafen, zerschlagen. Trotz der Sicherheitsbedenken sind Smart-Geräte und andere IoT-Geräte nach wie vor verschiedenen Sicherheitslücken ausgesetzt, da sich neue Hacks und Malware ständig weiterentwickeln. Dies liegt daran, dass die meisten Smart-Geräte Sicherheitspatches nicht rechtzeitig erhalten, andere Unternehmen gar keine Patches bereitstellen und es schwierig ist, hardwarebasierte IoT-Geräte zu schützen.
Ein VPN ist unverzichtbar
Sicherheit und Datenschutz beginnen bei Ihnen. Auf individueller Ebene müssen Sie Ihre Online-Aktivitäten und Ihre Identität schützen. Dies beginnt damit, dass Sie sich um Ihre Online-Sicherheit und Ihren digitalen Datenschutz kümmern. Der beste Ansatz ist die Nutzung eines VPN-Dienstes wie IPBurger VPN. IPBurger VPN stellt sicher, dass Ihre Online-Sicherheit und Ihre Privatsphäre niemals gefährdet werden. Denn IPBurger VPN verwendet starke Verschlüsselungen für die Sicherheit, speichert keine Protokolle und verfügt über zahlreiche sichere, schnelle Server weltweit, um Ihre Online-Identität zu verschleiern.
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Smart-Geräte sind nach wie vor anfällig
