Warum Sie kostenlose VPNs vermeiden sollten

VPNs werden immer häufiger genutzt, insbesondere da Regierungen, Internetdienstanbieter und andere Organisationen die Überwachung der Nutzer stark ausweiten. Angesichts des steigenden Bedarfs an VPNs stellt sich die Frage: Lohnt es sich wirklich, für einen VPN-Dienst zu bezahlen, wenn es doch so viele kostenlose Angebote gibt?

Gibt es wirklich kostenlose VPNs?

Ich verstehe, dass kostenlose VPNs sehr verlockend sind. Schließlich muss man nichts bezahlen, oder? Nun, ganz so ist es nicht. Kostenlose VPNs sind letztendlich bei weitem nicht kostenlos.

Haben Sie schon einmal den Begriff „TANSTAAFL“ gehört? Wenn Sie mit Heinlein vertraut sind, wissen Sie, dass es „kein kostenloses Mittagessen gibt“ („There Aint No Such Thing As A Free Lunch“). Das Sprichwort stammt aus den Saloons des Wilden Westens der 1930er Jahre, in denen man beim Kauf eines Getränks ein kostenloses Mittagessen erhielt. Aber natürlich gab es immer einen Haken. Das Essen war in der Regel so salzig, dass man am Ende immer mehr Getränke kaufte, um seinen Durst zu stillen.

Das Gleiche gilt auch für kostenlose VPNs. Wenn Sie nicht für das Produkt bezahlen, dann sind Sie das Produkt. Schließlich ist der Betrieb eines VPNs recht kostspielig, und niemand würde dies jemals aus Wohltätigkeit tun. Woher nehmen sie also das Geld, um die Server zu betreiben? Nun, von Ihnen!

Wie kostenlose VPNs mit Ihren Daten umgehen

Einer der Hauptgründe für die Nutzung eines VPNs ist es, Ihre Daten privat und sicher zu halten. Schließlich steht das „P“ in der Abkürzung genau dafür. Zu diesem Zweck verschlüsseln VPNs Ihre Daten und leiten sie anschließend über ihre eigenen Server weiter. Sie greifen nicht mehr über Ihren Internetanbieter auf das Internet zu, sondern über Ihren VPN-Server. Auf diese Weise kann Ihr Internetanbieter Ihre Online-Aktivitäten nicht mehr nachverfolgen.

Was Sie jedoch getan haben, ist, dass Sie lediglich zwischen zwei Anbietern gewechselt haben, die Ihre Daten nachverfolgen können. Kostenpflichtige VPNs bemühen sich so weit wie möglich, Ihre Daten vertraulich zu behandeln, und manche, wie beispielsweise IPBurger, überwachen Ihre Online-Aktivitäten überhaupt nicht. Dies ist in unserer Datenschutzerklärung klar festgelegt, und auch andere kostenpflichtige VPNs verfahren ebenso. Schließlich wollen sie alle Nutzer mit ihrem Versprechen der Protokollfreiheit anziehen.

Kostenlose VPNs protokollieren Ihre Daten jedoch sehr wohl. Tatsächlich nutzen sie diese Daten in vollem Umfang aus, manchmal sogar noch stärker als Ihr Internetdienstanbieter. Um die finanziellen Mittel für den Betrieb ihres Dienstes zu beschaffen und zudem Gewinne zu erzielen, verkaufen kostenlose VPNs diese Daten in der Regel zu Werbezwecken an Dritte. Eine aktuelle CSIRO-Studie, in der 283 VPNs untersucht wurden, ergab, dass 75 % der „kostenlosen“ VPN-Apps irgendeine Form von Tracking enthielten. Handelt es sich dabei also wirklich um ein privates Netzwerk?

Weitere Gründe, warum Sie kostenlose VPNs vermeiden sollten

Das ist nur einer der Gründe, und hier sind noch einige weitere:

Malware

In einer von der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation durchgeführten Studie enthielten 38 % der 234 getesteten „kostenlosen“ VPN-Apps irgendeine Form von zusätzlicher Malware.

Sie als Endpunkt nutzen

Hola galt einst als der Marktführer unter den „kostenlosen“ VPNs, doch im Jahr 2015 stellte sich heraus, dass das Unternehmen die Internetverbindung seiner Nutzer nutzte, um den Dienst für andere zu betreiben.

IP-Lecks

Die meisten „kostenlosen“ VPNs können keine Funktionen zum Schutz vor IP- und DNS-Lecks implementieren. Die Folge? IP-Lecks. Daher sind Sie nicht so gut geschützt, wie Ihnen versprochen wurde.

Ziemlich langsam

Die meisten kostenlosen VPNs verfügen in der Regel über ein kleines Netzwerk, was durchaus verständlich ist. Da sie „kostenlos“ sind, greifen viele Menschen gerne darauf zurück, weshalb die Server meist überlastet sind. Die Folge ist ein Netzwerk, das Ihnen unglaublich langsame Geschwindigkeiten bietet.

Was können Sie also tun?

Zunächst einmal: Was sollten Sie nicht tun? Greifen Sie niemals zu einem VPN, nur weil Ihnen versprochen wird, es sei kostenlos. Tatsächlich sollten Sie kostenlose VPNs so weit wie möglich meiden. Glücklicherweise gibt es Premium-VPNs, die Ihnen für die Nutzung ihres VPN-Dienstes keine überhöhten Gebühren berechnen. IPburger ist eines der zuverlässigsten und erschwinglichsten VPNs, und wir bieten verschiedene Pakete an, die auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer zugeschnitten sind. Bei einem Premium-VPN können Sie sicher sein, dass alles getan wird, um Ihre Daten zu schützen und Ihre Sicherheit zu gewährleisten. Sie sollten Ihre Wahl jedoch sorgfältig treffen, da nicht alle VPNs gleich sind.

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